Mit dem Vorbild der Büffeljäger-Kulturen war für uns klar, das wir den Lagerteilnehmern vermitteln wollten was es heisst mit Tieren unterwegs zu sein. An vorderster Stelle standen natürlich unsere Ponys und die Husky's. Die Betreuung der Tiere im Lager und die Aktivitäten damit wurden immer durch ausgewiesene Fachleute betreut. An zweiter Stelle wurden die Kinder mit den domestizierten Tieren des Alpbetriebes konfrontiert, die da waren: Kälber, Rinder, Kühe, Stiere, Pferde, Ziegen, Schweine, Federvieh, Kaninchen, Katzen und Hunde. Für die meisten Kinder und Jugendlichen war auch das völliges Neuland. Insgesamt weideten auf den Wiesen rund um das Tipilager bis zu 280 Stück Vieh.
Die dritte Ebene bildeten die nicht domestizierten Wildtiere wie Reh, Hirsch, Gemse, Enten, Raubvögel, Fuchs, Maulwurf, Maus, Eulen, Adler, Feuersalamander, Lurche, Insekten, Ameisen u.v.A.m. Durch diese Vielfalt an Tieren lernten die Teilnehmer Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme, Verantwortung in der Pflege zu übernehmen und dabei vielerlei vorhandene Ängste und Unwissen durch eigene Erfahrung und aktives Tun zu überwinden. Nicht selten gab es am Ende eines Lagers berührende, Tränen reiche Abschiedsszenen. Gerade für Teilnehmer aus Stadt und Agglomeration war dies immer eine sehr wertvolle und prägende Erfahrung.